KIMed auf dem Tag des Offenen Regierungsviertels
Beim Tag des Offenen Regierungsviertels in Dresden informierte KIMed anschaulich über die Möglichkeiten und Grenzen medizinischer KI
News | 07.09.2026
Beim Tag des Offenen Regierungsviertels am 6. September 2026 war KIMed mit einem interaktiven Ausstellungsstand im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus vertreten. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die Funktionsweise und den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin zu informieren.
Einen Einstieg in das Thema bot ein KI-Quiz, bei dem die Gäste ihr Wissen testen und mehr über aktuelle medizinische Anwendungsgebiete, die Entwicklung von KI-Modellen und den Schutz sensibler Gesundheitsdaten erfahren konnten. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen zum verantwortungsvollen Einsatz der Technologie: Wo wird KI in der Medizin bereits eingesetzt? Welche Daten benötigt sie? Und wie können medizinische Informationen angemessen geschützt werden?
Wie stark die Ergebnisse eines KI-Systems von den verwendeten Daten und der jeweiligen Aufgabenstellung abhängen, veranschaulichte die Mitmachaktion „KI-Irrtum“. Die Teilnehmenden ließen sich fotografieren und erfuhren anschließend, welchem Motiv die KI ihr Bild zuordnete. Überraschende Ergebnisse machten unmittelbar nachvollziehbar, warum ungeeignete oder unvollständige Eingaben zu fehlerhaften Zuordnungen führen können.
Neben der Vermittlung von Wissen bot die Veranstaltung Raum für den persönlichen und fachlichen Austausch. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow und Staatssekretärin Prof. Dr. Heike Graßmann besuchten den KIMed-Ausstellungsstand und sprachen mit dem Projektteam über die bisherige Entwicklung des Netzwerks. Gegenstand des Gesprächs waren die Fortschritte in der Zusammenarbeit der beteiligten Einrichtungen, die inhaltliche Weiterentwicklung des Projekts und aktuelle Herausforderungen beim Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Medizin.
Darüber hinaus nutzte das KIMed-Team die Veranstaltung zur Vernetzung mit den weiteren Ausstellenden. Im Austausch mit anderen Initiativen und Institutionen wurden bestehende Kontakte vertieft, neue Ansätze kennengelernt und mögliche Anknüpfungspunkte für eine künftige Zusammenarbeit identifiziert. Der Tag des Offenen Regierungsviertels leistete damit sowohl einen Beitrag zur verständlichen Wissenschaftskommunikation als auch zur projekt- und institutionsübergreifenden Netzwerkarbeit.
Der KIMed Ausstellungsstand wurde durch die Partnerstandorte der Universität Leipzig und der Hochschule Mittweida geplant und vor Ort betreut.