KIMed im Sachsen Fernsehen: Wie verändert KI die Medizin?

Einblicke in die Arbeit im KIMed-Netzwerk

News | 04.11.2026

Künstliche Intelligenz kann medizinische Bilddaten analysieren, Laborwerte überwachen und Ärzt:innen bei ihrer täglichen Arbeit unterstützen. Doch welche Anwendungen sind bereits heute im Klinikalltag angekommen? Wo liegen die Grenzen der Technologie und wer trägt am Ende die Verantwortung für medizinische Entscheidungen?

Ein aktueller Beitrag vom Sachsen Fernsehen gibt Einblicke in die Forschung und Praxis rund um KI in der Medizin. Im Interview sprechen KIMed-PI Prof. Dr. Thomas Neumuth (Universität Leipzig) und Prof. Dr. Martin Sedlmayr (Technische Universität Dresden) über Chancen, Herausforderungen und konkrete Anwendungsbeispiele aus dem KIMed-Netzwerk.

„Die KI unterstützt hauptsächlich, indem sie dem Arzt Zeit verschafft“, erklärt Prof. Dr. Thomas Neumuth, Technischer Direktor am ICCAS - Innovation Center Computer Assisted Surgery. So können KI-Systeme beispielsweise bei der Auswertung umfangreicher CT- und MRT-Aufnahmen helfen, kritische Laborwerte erkennen oder künftig die Dokumentation von Operationen erleichtern.

Doch technologische Unterstützung bedeutet nicht, medizinische Verantwortung abzugeben. Prof. Dr. Martin Sedlmayr, Direktor des Zentrums für Medizinische Informatik und CIO des Bereichs Medizin der TU Dresden, betont: „Eine KI sollte nicht autonom entscheiden, sondern als Assistenz für menschliche Entscheider dienen.“

Zum Beitrag im Sachsen Fernsehen

Kofinanziert von der Europäischen Union
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes
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